Die Crew und du:
Lerne Kollegen in spe kennen …

Fabian Lamm, Kolonnenführer Handsanierung

Seit 2004 im Unternehmen
Einstieg: Auszubildender zum Kanalbauer
Einsatz: Schacht- und Großprofilsanierung

Ich wöllte nie in einer Fabrikhalle arbeiten: immer künstliches Licht, keine frische Luft, Maschinenlärm… das ist nicht mein Ding. Deshalb war mir ziemlich schnell klar, ich will raus auf Montage. 2004 habe ich – als damals 17jähriger – meine Ausbildung zum Kanalbauer angefangen und bin dann ab 2006 als Springer im Einsatz gewesen. So habe ich viele Kollegen und die verschiedenen Tätigkeiten kennengelernt und überall mit angefasst. Das Vertrauen hat mich schon sehr motiviert, denn auf so einer Baustelle braucht es keine Einzelkämpfer – da ist Teamarbeit gefragt und das macht auch einfach viel mehr Spaß. Und man arbeitet ja nicht nur miteinander, man verbringt auch darüber hinaus viel Zeit mit den Anderen. Wer frühstückt schon im "normalen" Leben jeden Tag mit seinen Kollegen früh um 7.00 Uhr in einem Hotel? Da wächst man rasch ganz eng zusammen, fast wie eine Familie… Ab 2010 arbeitete ich als zweiter Mann auf unterschiedlichen Beschichtungsanlagen und führe heute eigenständig eine Handsanierungskolonne. 

Normen Fritsch, Anwendungstechniker Glasfaserliner

Seit 2008 im Unternehmen
Einstieg: Vorarbeiter UV-Anlage
Einsatz: Schlauchlining mit UV-Härtung

Als Elektroinstallateur bin ich natürlich ein Quereinsteiger und trotzdem war es hilfreich, da wir auf den UV-Anlagen mit Lichterketten arbeiten. Generell ist technisches oder handwerkliches Interesse sowie der Wille für Neues offen zu sein schon mal eine gute Voraussetzung für die Arbeit auf einer Kolonne, denn ganz ehrlich: „Von meinen über 160 Kollegen hat kaum einer von der Pieke auf die grabenlosen Kanalsanierung gelernt.“ Ich bin 1997 in die Sanierung gewechselt und habe kurze Zeit später eine Ausbildung zum Vorarbeiter absolviert. Vor über 10 Jahren übernahm ich dann mit 31 die Führung des ersten lichthärtenden Systems bei Aarsleff. Die Möglichkeiten der Aushärtung von Linern mittels Licht finde ich echt interessant und so habe ich ständig getüftelt, wie wir noch schneller und besser werden können. So manch` einer meiner Vorschläge wurde beim Aufbau von neuen Anlagen berücksichtigt. Seit einem Jahr bin ich nun Anwendungstechniker, schule die Kollegen und habe meine Leidenschaft für die Weiterentwicklung der Technik zum Beruf gemacht – was will man mehr?

Stefan Fassbender, Kolonnenführer Schwalm-Roboter

Seit 1994 im Unternehmen
Einstieg: KFZ-Mechaniker
Einsatz: Robotertechnik

Bevor ich hier, mit 21, angefangen habe, war ich KFZ-Mechaniker. Daher hatte ich ehrlicherweise keine Ahnung, was genau man bei der grabenlosen Kanalsanierung macht. Aber die Arbeit auf Montage hat mich gereizt. Kein Chef, der dir ständig auf die Finger schaut und die Freiheit, den Job so zu erledigen, dass am Ende das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Ich konnte mich auf verschiedenen Anlagen ausprobieren: Schlauchlining mit Warmwasserhärtung, Fräser, Ferngesteuerte Anschlusssanierung, Schwalm-Roboter und bin jetzt bereits seit über 18 Jahren Kolonnenführer. Wir fahren dort hin, wo saniert wird. Theoretisch ist es immer Kanalsanierung, aber praktisch ist jede Baustelle ein kleines Abenteuer. Denn oft sieht es im Kanal ganz anders aus, als erwartet. Da muss man schon auch mal schnelle Entscheidungen treffen und improvisieren können. Das ist zwar auf der einen Seite manchmal stressig, aber auf der anderen Seite macht genau das meine Arbeit so interessant.

Daniel Fassbender, Mitarbeiter Schwalm-Roboter

Seit 2017 im Unternehmen
Einstieg: Anlagenmechaniker Sanitär
Einsatz: Robotertechnik

So lange ich denken kann, arbeitet mein Vater in der grabenlosen Kanalsanierung und in all den Jahren habe ich ihn nie wirklich unzufrieden erlebt. Ganz im Gegenteil, oft hat er mir schon als kleiner Junge erzählt, was er da eigentlich macht und welche Verfahren hierfür eingesetzt werden. Meine Freunde konnten damit nie viel anfangen, weil man einfach nicht sieht, was da im Untergrund vollbracht wird. Eben nicht wie im Hochbau, aber gerade das hat mich neugierig gemacht. Nach meiner Berufsausbildung als Anlagenmechaniker bin ich ziemlich schnell unter die Kanalsanierer gegangen und konnte zunächst bei einem anderen Unternehmen erste, eigene Erfahrungen sammeln. Dann hat es auch mich zu Aarsleff gezogen, denn ich wusste, was mich hier erwartet: abwechslungsreiche Arbeit; Mitsprache, wie man spezielle Baustellen angeht; mit den Kollegen - auch der Bauleitung - Hand in Hand arbeiten. Aber natürlich spielten auch die Aufstiegsmöglichkeiten, das gute Geld und die freiwilligen Leistungen mit eine Rolle bei der Entscheidung in die Fußstapfen meines Vaters zu treten.

Gunar Springer, Betriebsleiter Kompetenzzentrum

Seit 1997 im Unternehmen
Einstieg: Werkzeugmacher
Einsatz: Kompetenzzentrum

Ich habe immer die Herausforderungen gemocht, dass all die Jahre wirklich keine Baustelle wie die andere war. Und mit den Baustellen wechselten natürlich auch die Bauleiter und die Kunden, auf die man sich immer wieder einstellen musste. Aber gerade das fand ich gut: Keine monotone Fließbandarbeit, wechselnde Orte, im Freien arbeiten und eigenständige Entscheidungen treffen können. So habe ich mir vielfältige Kenntnisse angeeignet. Erste als Kanalsanierer, dann 18 Jahre als Kolonnenführer und als man mich 2016 fragte, ob ich mein Wissen nicht an neue Kollegen weitergeben möchte, wechselte ich gerne zum Anwendungstechniker. In dieser Funktion war ich dann auch maßgeblich an einer Produkteinführung beteiligt. Praktisch war ich fit, aber theoretisch fehlten mir schon noch die eine oder andere Grundlage und so habe ich mich dann tatsächlich mit 49 Jahren noch einmal, nein zweimal auf die Schulbank gesetzt. Heute bin ich Betriebsleiter in unserem Produktionswerk und verantwortlich für 30 Leute – das Leben serviert einem oft Chancen, man muss sie nur nutzen…

1989 mit einer Handvoll Idealisten gestartet, waren es 1999 schon 44 und 2009 stolze 103 gewerbliche Mitarbeiter.
Heute arbeiten 160 gewerbliche Kollegen auf über 50 Anlagen deutschlandweit. Und die sind uns meist treu:

75

Kollegen bis 5 Jahre

26

Kollegen bis 10 Jahre

27

Kollegen bis 15 Jahre

21

Kollegen bis 20 Jahre

11

Kollegen über 20 Jahre

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

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